Zusammenfassungen (Eintrag 3 von 8)

(12.10.2005) Die Ostküste

Jetzt haben wir die Ostküste mittlerweile von Sydney bis zum Cape Tribulation hinter uns. Zeit um mal wieder was hierher zu schreiben.

Uns haben schon einige Leute vorher gesagt, dass wir hier recht schnell durch sein werden, da es vielleicht nicht so unser Ding sein wird. Wir haben aber dann doch über zwei Monate gebraucht, die Arbeitswochen mal rausgerechnet.

Sydney und die Ostküste waren der erste Eindruck, den wir von Australien bekommen haben und wir finden es einfach richtig klasse. :-)

Der Townace ist jetzt schon 6500km unter unserer Flagge gefahren. Die Strecke von Sydney nach Cairns sind laut Karte knapp 2900km. Wir haben also wohl den ein oder anderen Abstecher gemacht und aus unserer Sicht auch sehr viel angeguckt...

Wenn uns jemand fragt, was uns denn bisher am besten gefallen hat, stehen natürlich Fraser Island, Whitsundays, Great Barrier Reef und Magnetic Island recht weit vorn. Aber auch die vielen anderen kleinen Sachen waren richtig gut.

Es ist wahrscheinlich auch nicht einfacher zu fragen, was uns bisher nicht gefallen hat. Da können wir nämlich eigentlich gar nichts so richtig aufzählen. Einige Leute, die wir bisher getroffen haben, fanden zum Beispiel Brisbane ziemlich schrecklich. Da wir aber dort auch unvoreingenommen hingefahren sind, konnten wir auch nicht enttäuscht werden, im Gegenteil. Orte, wie Surfers Paradise, die von vornherein nicht unbedingt nach unserem Geschmack waren, haben wir dann auch ganz schnell links liegen lassen.

Was jetzt vor uns liegt, ist das „andere” Australien, das Outback. Man hört von den Australiern zwei verschiedene Meinungen über das Outback. Die einen kommen mit „No worries”, irgendwie wird das schon gehen. Die anderen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Man soll ja nirgends anhalten, da es da draußen nur Verbrecher gibt und Unmengen von Sprit und Wasser mitnehmen und eigentlich ist das eine total verrückte Idee... Die Wahrheit liegt aber wahrscheinlich wie immer irgendwo dazwischen. Sicherlich sollte man nicht einfach drauflosfahren. Reservekanister und an die 30l Wasser haben doch noch ein Plätzchen im Townace gefunden und wir haben nochmal eine Durchsicht mit Öl- und Filterwechseln gemacht. Damit sollte die Wahrscheinlichkeit für böse Überraschungen unterwegs etwas niedriger liegen.

Wir sind auch jeden Fall schon sehr gespannt, was uns dort erwarten wird...

 

Anderes Thema: B.B.Q.

Wir als alte Holzkohlegrill-Fans haben die Gas-B.B.Q.s natürlich erst einmal ziemlich skeptisch angeschaut. Nach ein, zwei Versuchen wurden wir aber auf jeden Fall überzeugt und finden die Dinger mittlerweile richtig genial.

Die Grills bestehen hier im allgemeinen aus einem ca. 40x40cm großen Edelstahl-Blech. Meistens ist das Blech leicht schräg und hat einen Ablauf oder ein Loch in der Mitte. Darunter ist ein ganz gewöhnlicher Brenner mit Gasflasche.

Die Vorteile: Das Grillgut bleibt saftig, da der Sud nicht wegtropft. Dann kann man alles mögliche auf den B.B.Q. schmeißen, Fleisch, fast alle Arten Gemüse und am besten alles zusammen. Durch das Edelstahlblech ist das Teil nach dem Grillen auch wieder ruckzuck und einfach sauberzubekommen.

Der Nachteil ist, man hat logischerweise nicht den schönen Geschmack von Holzkohlerauch.

Die B.B.Q.s stehen hier in Australien nahezu überall rum, auf den Campingplätzen, in Stadtparks, in Nationalparks... Meistens sind sie in wirklich gepflegten Zustand und fast immer kostenlos.

(PS: Ich freu mich aber trotzdem schon auf eine gute Thüringer vom Holzkohlegrill... ;-)

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