Kata Tjutas
Heute klingelt der Wecker noch zeitiger. Wir wollen zum Sonnenaufgang zu den ca. 50km entfernten Kata Tjutas (Olgas) sein. Das ist eine imposante Steinformation. Der Aborigine-Name Kata Tjuta heißt so viel wie „viele Köpfe”. Von der Aussichtsplattform hat man einen guten Blick.
Wir machen wieder eine kleine Wanderung, den ca. 8km langen Valley of the Winds-Walk. Es geht durch Schluchten, Täler und über kleine Hügel. In den Bergspitzen hängen anfangs noch Nebelschwaden, später setzt sich aber die Sonne durch. Danach erkunden wir noch die Walpa-Schlucht in einem anderen Teil der Olgas.
Am Nachmittag beginnt es schon wieder an zu regnen. Diesmal will es auch nicht mehr so schnell aufhören. So erleben wir wieder nicht den berühmten Postkarten-Sonnenuntergang. Dafür gibt es für eine Minute einen knallorangen Himmel, als die Sonne zwischen Wolken und Horizont kurz durchblinzelt.
Am Abend folgt noch ein richtig heftiges Gewitter mit Blitzen von einem Ende des Horizonts bis fast zum anderen. Sowas haben wir auch noch nicht erlebt.

