Tagebuch Australien (Eintrag 53 von 98)

Blowholes - Monkey Mia

Montag, 05.12.2005

Drei Tage Coral Bay sind wirklich mehr als genug um alles gesehen zu haben. :-) Wir brechen wieder in Richtung Süden auf. Diesmal wollen wir zu den Blowholes ein paar Kilometer vor Carnarvon. Die Blowholes sind kleine Höhlen im Felsen. Durch die Wucht der Brandung wird das Wasser durch Öffnungen in der Höhlendecke gedrückt und schießt als etliche Meter hohe Fontäne nach oben. Schon ein sehr beeindruckendes Schauspiel.

Wir schlagen unser Lager wieder mitten im Nirgendwo nahe einem Geisterdorf am Quobba Point auf. Kann sein, dass in der Saison hier was los ist, im Moment sind aber nur paar vereinzelte Campervans da.

Der Wind ist hier wieder recht heftig und kühl und wir verziehen uns nach dem Abendessen schnell ins Auto.

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Dienstag, 06.12.2005

Am Morgen, natürlich erst nach einem ausgiebigen Frühstück, schauen wir nochmal an den Blowholes vorbei. Der Wind ist noch etwas stärker geworden und damit auch der Wellengang. Da steckt schon ziemlich Wucht hinter den Wellen.

Dann geht es Richtung Carnarvon, wo wir unsere Vorräte mal wieder in einem Großeinkauf aufstocken. Als wir dann wieder aufbrechen, fängt der Mächtige Townace etwas an zu mucken. Das Automatikgetriebe schaltet nicht mehr die Gänge durch, sondern fährt jeden Gang bis zum Anschlag aus. Dauer-Kickdown... Irgendwann geht dann wieder alles wie es soll.

Eigentlich wollten wir wieder an einem schönen einsamen Fleckchen campen, aber der Wind ist hier zu heftig. Wir nehmen dann doch lieber den Caravan Park in Denham.

 

PS: Der Nikolaus hat es übrigens nicht bis Quobba Point geschafft. Außer fette Spinnenweben in Kathleens Wanderschuh gab’s leider nix... :-(

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Mittwoch, 07.12.2005

Selbes Spiel wie gestern, der Kickdown spielt verrückt. Wir fahren in Denham erstmal zur Werkstatt. Der Bowdenzug ist kaputt. Der Mechaniker repariert es aber backpackergerecht, der Bowdenzug wird einfach ausgebaut. In Zukunft müssen wir also einfach selber runterschalten, wenn wir überholen wollen. Auch egal, wir überholen eh selten. ;-)

Am Nachmittag fahren wir noch die paar Kilometer bis Monkey Mia. Hier lassen wir es erstmal ruhig angehen und erkunden erstmal den Strand. Da hier fast kein Wind ist, ist es wieder unheimlich heiß.

Hier sehen wir auch endlich mal unsere erste Redback-Spinne, eine Art Schwarze Witwe. (Keine Ahnung, wieviele uns schon gesehen haben...) Kaum zu glauben, dass dieses kleine Ding so giftig sein soll. Wir testen es aber lieber nicht.

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