Tagebuch Australien (Eintrag 54 von 98)

Shark Bay

Donnerstag, 08.12.2005

Am Morgen geht es natürlich erstmal zur Hauptattraktion in Monkey Mia, der Delfinfütterung. Es sind insgesamt neun Delfine da. Es ist wieder total klasse, die Tiere so aus der Nähe sehen zu können. Allerdings ist es auch ganz witzig, den ganzen Leuten hier zuzuschauen. Man weiß wieder nicht, ob wir die Delfine oder vielleicht doch die Delfine uns beobachten... ;-)

Am Nachmittag erkunden wir dann Monkey Mia mit Schnorchelausrüstung. Wir sehen neben Unmengen Seegras viele kleine Schnecken, Krabben und etliche Sting Rays.

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Freitag, 09.12.2005

Heute sind wir wieder mal ganz früh dran. Pünktlich 05:15 Uhr stehen wir am Strand und beobachten den Sonnenaufgang. (Wer sich jetzt fragt, wie Sonnenaufgang und Westküste zusammenpassen, Monkey Mia liegt auf der Ostseite der Peron Halbinsel.)

Nach dem Frühstück geht es dann nochmal zu den Delfinen. Anschließend brechen wir dann Richtung Süden auf. Wir machen einen kleinen Abstecher auf die unbefestigte Straße nach Peron Homestead. Dort gibt es einen mit Thermalwasser gespeisten Pool. Wir gehen bei 30°C Lufttemperatur in knapp 40°C warmes Wasser. :-)

Gegen Mittag fahren wir zum Eagle Bluff, einer Steilküste mit einer grandiosen Aussicht. Wir können unten im Wasser sogar ein paar Haie erkennen. Dann geht es kurz zum Shell Beach, einem Strand, der nur aus Muschelkalk besteht.

Die letzte Station für heute machen wir in Hamelin Pool. Hier gibt es die berühmten Stromatoliten zu sehen. Das sind Mikroben, die es schon vor 3,5 Mrd. Jahren gab und denen wir die 20 Prozent Sauerstoff in der Luft zu verdanken haben. Sie galten als ausgestorben, bevor man sie in den 1950ern hier lebend entdeckt hat.

Die zweite Attraktion in Hamelin Pool, das Museum in der alten Telegrafenstation hat leider schon geschlossen. Da müssen wir morgen nochmal wiederkommen. Wir übernachten auf einer nahe gelegenen Rest Area.

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Sonnabend, 10.12.2005

Wir sind für heute die ersten Besucher im Museum. Es gibt ein interessantes Video über die Stromatoliten und jede Menge liebevoll zusammengesammelten Plunder der mehr oder weniger was mit der Telegrafenstation zu tun hat. Es ist wieder so ein typisch einzigartiges australisches Museum.

Vor uns liegen ca. 300km bis Kalbarri. Die Landschaft ändert sich jetzt wieder völlig. Das Buschland links und rechts der Straße wird grüner und die Pflanzen größer. Wir sind zwar etwas zu spät für die Wildblumen-Saison, fahren aber trotzdem an vielen bunten kleinen Blumen sowie blühenden Büschen und Banksia-Arten vorbei.

Wir machen schon mal einen Abstecher in den Kalbarri Nationalpark und schauen uns den Ross Graham Lookout und am Hawk’s Head Lookout an.

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