Der letzte Rest vom Jahr
Der Apfeljob fängt langsam an zu nerven. Mittlerweile merken wir unsere Finger ganz schön. Früh braucht man erstmal eine Weile, bevor die Hände warm sind. Aber immerhin gibt es ganz ordentlich Geld. Außerdem ist das Wetter im Moment sehr angenehm. Jeder erzählt uns, dass es um diese Zeit normalerweise an die 40°C und drüber gibt. Jetzt sind gerade mal angenehme 25 bis 29°C. Also wollen wir uns mal nicht beschweren, es könnte schlimmer kommen...
Nach der Arbeit unternehmen wir noch einen Versuch in die Stadt zur Post zu fahren. Diesmal sind wir zwar wieder kurz nach fünf da, aber die Post hat noch offen. Allerdings ist der Poste Restante-Schalter nur bis fünf auf. Wir stehen also wieder da und gucken dumm. Es geht auch kein Weg rein, die Posttante am Schalter lässt nicht mit sich diskutieren. Wenigstens sind wir aber nicht ganz um sonst in die City gefahren. Wir bekommen (kurz vor Ladenschluss) noch zwei Konzert-Tickets für das Xavier Rudd-Konzert am 06.01. in Fremantle. Schließlich wollen wir uns ja auch mal Down Under etwas Live-Musik gönnen und mal sehen, wie es hier auf den Konzerten so abgeht. :-) (Xavier Rudd ist übrigens ein Australier, der ganz brauchbare Musik u.a. mit Didgeridoos macht.)
Apropos Ladenschluss, so weltoffen wie Perth auch immer tut, in dieser Beziehung ist es keine Millionenmetropole, sondern ein Kuhdorf im hintersten Outback. Die meisten Läden haben gerade mal bis um fünf geöffnet. :-(
Heut passiert wieder nichts Spannendes. Es gibt jede Menge Äpfel. Der Juniorchef ist der Meinung, wir sind zu langsam und schaffen zu wenig Reihen am Tag. Allerdings sehen wir das völlig anders, da an den Bäumen wirklich Unmengen Obst hängen.
Heute wollen wir es endlich wissen. Gleich nach Feierabend fahren wir nochmal in die Stadt. Diesmal suchen wir aber nicht erst einen Parkplatz, sondern ich springe gleich an der Post raus. Allerdings haben wir wieder kein Glück, es ist nichts angekommen. :-(


