Tagebuch Australien (Eintrag 63 von 98)

Im Westen nichts Neues

Sonnabend, 07.01.2006

Heute haben wir darauf verzichtet zu arbeiten. Wir wollten nicht schon wieder halb sechs aufstehen nach dem Konzert. Wir sollten das auch nicht bereuen. Es ist bereits um neun so dermaßen heiß, dass es uns ganz schnell aus dem Auto treibt. Wir sitzen ewig beim Frühstück im Schatten und bewegen uns so wenig wie möglich.

Die Zeit vergeht mit Gammeln viel schneller als beim Arbeiten. Es ist schon wieder Nachmittag und wir gehen erstmal Einkaufen.

Danach holen wir erstmal eine ordentliche Weihnachtsfeier nach! Wir schneiden den Stollen an. Der Zucker ist zwar auf der Oberseite nicht mehr zu erkennen, aber sonst ist alles so wie es sein muss. Sehr lecker! Dazu gibt es Weihnachtstee, Pfefferkuchen, Dominosteine und Kekse. :-)

Am Abend wollen wir wieder mal paar Leute in der Heimat anrufen, was aber zu einem vierstündigen Telefonmarathon ausartet. :-)

Gegen zehn kommen wir dann endlich mal zu unserem Abendessen...

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Sonntag, 08.01.2006

Wochenende ist schon was Schönes. Leider spielt heute das Wetter nicht so mit, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir wollten eigentlich zum Strand. Da es aber wolkenverhangen und nicht so warm ist, lassen wir das. Macht aber nichts, wir faulenzen einfach. :-)

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Montag, 09.01. bis Freitag, 13.01.2006

Wir kämpfen wieder gegen Apfelbäume. Die Tage unterscheiden sich nicht groß voneinander. Bis zum Mittwoch kommen wir wieder ordentlich ins Schwitzen. Selbst mit langärmeligen Klamotten, Hut und Sonnencreme Schutzfaktor 30 verbrennen wir uns immer wieder leicht die Stellen, die in der Sonne sind.

Am Donnerstag nehmen wir einen Tag frei. Die Reste des Zyklons Claire, der die letzten Tage etwas weiter nördlich die Küste unsicher machte, erreichen Perth. Der Zyklon hatte trotz heftiger Vorhersagen im Norden nur einige wenige Strommasten umgerissen und ein paar Häuser demoliert sowie unbewohntes Gebiet überschwemmt. Danach wurde Entwarnung gegeben. Bei uns kommt nur noch ein normales Tiefdruckgebiet mit viel Regen und Wind an. Unser Chef hat uns am Vortag netterweise gefragt, ob wir denn auch bei Sauwetter arbeiten wollen. Wir haben dankend abgelehnt. :-)

Am Freitag ist es zwar wolkenverhangen, bleibt aber soweit trocken. Eigentlich ganz angenehm zum Arbeiten.

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