Cape Le Grand N.P.
Am Morgen schauen wir mal kurz zum Strand in Lucky Bay. Das Meer ist unheimlich blau. Allerdings ist es ziemlich kühl und das Wasser auch alles andere als warm. So richtig Lust zum Schnorcheln haben wir nicht.
Wir fahren los und biegen in Richtung Rossiter Bay ab. Hier ist wenig Betrieb. Es sind nur zwei Leute im Wasser. Ein paar Meter weiter sind ein paar Rückenflossen zu sehen, etwa vier, fünf Delfine. Wir überlegen nur ganz kurz, laufen zurück zum Auto und schnappen uns die Schnorchelsachen. Als wir dann im schweinekalten Wasser sind, schwimmen die die Delfine schon wieder weiter draußen. Wir planschen herum und machen etwas Krach. Es funktioniert, sie drehen um und kommen auf uns zu. Als wir dann unter Wasser schauen, sehen wir ca. 15..20 Delfine!!! Sie schwimmen bis zu zwei Meter an uns heran und sind überall, vor uns, hinter uns, unter uns... Wir sind total platt! Nach einigen Minuten drehen sie aber wieder ab. Erst jetzt merken wir, dass wir schon ziemlich durchgefroren sind. Wir sind total happy und können es gar nicht richtig fassen. :-D
Danach erkunden wir noch etwas den Nationalpark, schauen an paar weiteren Buchten vorbei und steigen auf einen kleinen Berg, den Frenchman Peak. Zwischendurch kriecht eine Schlange vor dem Auto über die Straße. Wie wir später erfahren, war es eine Tiger Snake. Sie ist in den Top Ten der giftigsten Schlangen der Welt...
Am Nachmittag erwischen wir dann den letzten Stellplatz im Le Grand Beach Camp, dem zweiten Campingplatz im Nationalpark. Dieser ist wieder sehr schick und für ein Busch-Camp sehr gut ausgestattet.
Wir beginnen den Tag mit ein paar kleinen Streifzügen über die Wanderwege im Nationalpark zum Mt. Le Grand. Dann schauen wir noch kurz in Lucky Bay vorbei um zu schauen, ob es sich nicht doch vielleicht lohnt zu schnorcheln. Ich gehe mal kurz rein. Es ist aber nicht viel zu sehen, da es heute etwas windiger und unter Wasser trübe ist. Außerdem ist das Wasser wieder elende kalt (geschätzte 17°C).
So fahren wir dann am frühen Nachmittag zurück nach Esperance. Wir lassen uns doch noch mal hinreißen, ins Wasser zu gehen. Das Meer ist postkartenblau. Da es aber viel zu windig ist und die Wellen zu hoch sind, wechsel ich die Sportart und holt das Boogie Board aus dem Auto. :-) Es ist aber trotzdem schnell verdammt kalt.
Am Nachmittag fahren wir auf einen Caravan Park in Esperance. Wir wollen nochmal Wäsche waschen und Akkus laden, bevor es dann morgen wieder mitten ins Nirgendwo geht. Vor uns liegen ca. 1500km Outback am Stück: Die Nullabor Plain...


