Tagebuch

Sonnabend, 14.11.2009

Die erste Etappe nach Florida geht nach Düsseldorf. Wir parken das Auto bei Freunden, frühstücken dort und fahren dann mit der S-Bahn zum Flughafen. Der Flug ist recht lang, klappt aber problemlos und wir kommen gegen 18:00 Uhr Ortszeit in Ft. Myers an. Die Einreise in die Staaten geht zwar schneller als gedacht, dauert aber trotzdem ewig. Dafür haben wir ruckzuck den Mietwagen, einen so gut wie neuen Chevy Cobalt mit 1761 Meilen auf der Uhr. Dank Jürgens Navi finden wir auch das gebuchte Motel ohne Probleme. Ohne wäre das schon schwierig geworden.

Nachdem wir eingecheckt haben, fahren wir erstmal nach Ft. Myers Beach und genehmigen uns in einer Bar mit Livemusik einen Burger und Shrimps vom Grill. :-)

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Sonntag, 15.11.2009

Heute wollen wir vor allem Meter bzw. Meilen machen. Wir fahren nach einem Frühstück in Ft. Myers Beach in Richtung Ostküste, vorbei am recht unspannenden Lake Okeechobee über West Palm Beach und dann die Küste hoch nach Cape Canaveral. Irgendwann vor paar Wochen hatten wir nämlich gelesen, dass am 16. November ein Space Shuttle Start angesetzt ist. Jetzt fällt uns ein, dass wir seit dem nicht mehr geschaut haben, ob dem immer noch so ist. Hoppla... Dann sehen wir aber schon die ersten Werbeschilder von Motels mit „Atlantis Nov 16”. Der Campingplatz mit der optimalen Sicht auf die Rampe ist ausverkauft. Reserviert haben wir natürlich auch nicht. Hätte man auch mal drauf kommen können...

Wir finden nicht weit weg in Cocoa Beach ein ganz schnuckeliges Motel direkt am Strand. Essen geht es am Abend in ein typisches Ami-Diner, natürlich mit Hamburger.

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Montag, 16.11.2009

In den Nachrichten erfahren wir, dass für den Shuttle-Start alles im Plan ist, die Startwahrscheinlichkeit aber wegen Wolken auf von 90 auf 70% gefallen ist. Naja, es ist ja noch paar Stunden hin. Wir gönnen uns erstmal ein Bad im Atlantik bei Sonnenaufgang. Danach suchen wir uns ein kleines Café, wo es erstmal ordentlich Frühstück mit Spiegelei-Bagels gibt. Danach ziehen wir in Richtung Kennedy Space Center. Falls der Start verschoben wird, haben wir immer noch das Space Center. Wir haben Glück, denn der Parkplatz im KSC ist schon fast voll.

Wir haben noch jede Menge Zeit und so schauen wir uns erstmal den 3D-Film über die ISS im IMAX-Kino an. Danach schauen wir uns noch ein Shuttle-Nachbau von innen an. Dann wird es langsam Zeit, sich einen günstigen Platz auf der Wiese zu suchen, von dem wir den Start anschauen könnten. Die Wolken haben sich mittlerweile auch fast völlig verzogen und so beginnt dann der offizielle Countdown. 4-3-2-1-0...

Auf der Videoleinwand sehen wir die ersten Sekunden des Starts. Dann ist die Atlantis so hoch, dass sie über den Bäumen in Sicht kommt. Man sieht nur einen weißen Feuerball, der ruckzuck an Höhe gewinnt. Die Geräuschkulisse ist trotz 4½ Meilen (ca. 7km) Entfernung sehr beeindruckend. Das Ganze ist irgendwie völlig surreal und schon nach kurzer Zeit wieder vorbei. Übrig bleibt eine dicke weiße Rauchschwade und begeisterte Massen. Der Start ist schon wie ein kleines Volksfest.

Es hat sich gelohnt, sowas sieht man nicht alle Tage! Nachdem wir uns noch das Museum angesehen haben, kämpfen uns durch den Stau in Richtung Titusville und von da zum Merritt Island Refuge. Vor paar Stunden ein Shuttle-Start, jetzt stehen wir in einem riesigen Sumpfgebiet, Natur pur. Der Gegensatz könnte nicht größer sein.

Am Abend fahren wir dann noch in Richtung Orlando. Wir mieten uns in ein Motel in Kissimee ein und gehen ins Grillhouse essen.

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Dienstag, 17.11.2009

Auch wenn es eigentlich nicht so unser Ding ist, wenn man in Florida ist, kommt man an Orlando und den ganzen Themenparks nicht vorbei. Wir wollen es aber auch nicht übertrieben und planen nur einen Tag in den Universal Studios ein. Auch wenn alles Plastik und kunterbunt ist, die einzelnen Fahrattraktionen sind schon vom Allerfeinsten. Wir nehmen so ziemlich alles mit, was halbwegs spannend und lustig aussieht, Shrek 3 in 4D, Simpson Ride, MIB usw. Der Aufwand, der hier betrieben wird ist schon Wahnsinn. Unser Urteil: alles in allem, nicht schlecht, kann man durchaus mal mitgemacht haben. :-)

Gegen Nachmittag haben wir dann aber irgendwann doch langsam genug von dem ganzen Treiben und wir verlassen den Park. Wir fahren noch eine Runde auf dem International Drive und genehmigen uns eine kleine Stärkung. Unterwegs kommen wir an einem ziemlich lustigen Haus vorbei, ”Ripley’s Believe it or not”, einem Museum mit allerlei skurrilen Sammelsurien.

Als wir gegen sechs damit fertig sind, ist es auch schon wieder finster und Zeit für uns nach Daytona Beach weiterzuziehen. Dort finden wir ein ganz brauchbares und sehr günstiges Motel.

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Mittwoch, 18.11.2009

Der Plan heute ist folgender: Erst kurz zum Strand in Daytona Beach, dann fix im IMAX-Kino am International Speedway reinschauen und nachmittags dann St. Augustine im Vorbeiflug mitnehmen. Allerdings ist das offensichtlich viel zu optimistisch. Nach dem sehr leckeren und ausgiebigen Frühstück im „Dancing Avocado” in Daytona Beach lassen wir uns zu einem schönen, langen Strandspaziergang hinreißen. Zurück am Auto ist die Flut zurückgegangen und der Strand wieder für den Verkehr freigegeben. Den Quatsch machen wir natürlich auch mit, eine Runde mit dem Auto über den Strand cruisen...

Im International Speedway läuft der 3D-Film gerade seit 15 Minuten. Da der Eintrittspreis für alles ist, nehmen wir die Rundfahrt auf der Rennstrecke und das Museum auch noch mit, während wir auf die nächste Vorstellung warten. Und das volle Programm und auch der IMAX-Film sind echt spitze, sogar Kathleen findet das alles ziemlich aufregend.

Anstatt um elf kommen wir halb vier in Daytona Beach los. Wir fahren aber trotzdem erstmal Richtung St. Augustine. Wir schaffen dort auch noch eine Runde vor Sonnenuntergang durch die historische Altstadt. Auch wenn es aussieht wie in den Themenparks, hier ist alles echt. St. Augustine ist Amerikas älteste Stadt von 1500-irgendwas. Wir schauen uns das alte spanische Fort und die Altstadt an. Beim Essen entscheiden wir uns dann einfach die Nacht hier im Hostel „Pirate House” zu verbringen. Am Abend zieht es uns noch in ein Pub, bevor wir im Hostel noch interessante Gespräche mit dem Eigentümer führen. St. Augustine als Studentenstadt gefällt uns richtig gut, da hier auch endlich mal nicht nur Leute >75 Jahre und/oder >200kg rumlaufen. ;-)

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Donnerstag, 19.11.2009

Am Morgen haben wir schon jede Menge Piraten auf dem Gewissen. Beim All-you-can-eat-Frühstück gibt es Pfannkuchen mit Piratengesicht. Auch hier gibt es wieder nette Gespräche mit Leuten, die man einfach nur in Hostels trifft.

Dann geht es los Richtung Golfküste, genauer gesagt nach Crystal River. Hier kann man am Morgen in warmen Frischwasserquellen mit Manatees, der Florida-Version von Seekühen, schnorcheln. Wir kommen allerdings erst mittags hier an. Es gibt zwar auch für diese Zeit Tourenanbieter, aber die Chancen jetzt irgendwo einen Manatee aufzutreiben sind eher gering. Wir versuchen es trotzdem. Auch ohne die Tierchen ist das Schnorcheln in den Quellen ziemlich genial. Das Wasser ist kristallklar und wir sehen viele kleine Fische und eine Schildkröte. Dann sehen wir vom Boot aus auch Manatees in trüberem Wasser, aber in selbigem sieht man keinen halben Meter. So sind die Manatees zwar keine drei Meter entfernt, aber unter Wasser sieht man leider nüscht.

Nach drei Stunden sind wir wieder zurück und hungrig. Nach einem kurzen Imbiss fahren wir weiter nach Tampa. Auch hier haben wir wieder ein etwas schräges Hostel angepeilt. Im zweiten Anlauf finden wir dann „Gram’s Place”. Das Hostel ist ein Haus mit allen möglichen liebevollen Anbauten aus Brettern, durchsetzt mit Sammlungen aus allem, was mit Musik zu tun hat. Wir kommen im Jazz-Zimmer unter. Bruce, der Besitzer hat für uns jede Menge Tipps, was wir in Tampa bzw. Ybor City anstellen können. Den Abend verbringen wir dann auch in Ybor City, dem Stadtteil mit zum Kneipenviertel ausgebauten Zigarrenfabriken.

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Freitag, 20.11.2009

Wir folgen dem Rat von Bruce und frühstücken in einem stilechten Diner von 1951. Seitdem scheint sich hier nichts verändert zu haben, Lederbänke, Kaffee, Rührei mit Speck und Toast und jede Menge Leute. Wir entdecken ein Schild, das besagt, dass auch Elvis hier schon gespeist hat. Gut möglich. Anschließend ziehen wir noch eine Runde durch Ybor City.

Gegen Mittag fahren wir dann nach Venice, wo wir den ganzen Nachmittag am Strand liegen und nichts tun. Am Abend fahren wir dann weiter und schließen die Runde wieder in Ft. Myers. Da wir eigentlich auch ab und zu zelten wollten, um das Campinggerödel nicht umsonst mitgeschleppt zu haben, machen wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz in der Ecke um Ft. Myers. Irgendwie finden wir aber nur RV-Parks, die nicht so recht einladend aussehen, zumal wir ja nicht mit einem riesen Wohncampingbus sondern mit dem Zelt ankommen. Zum Schluss landen wir dann wieder im Howard Johnson Inn Motel in Ft. Myers, wo wir vor einer knappen Woche und einer gefühlten Ewigkeit schon einmal waren.

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Sonnabend, 21.11.2009

Nach dem ruhigeren Tag gestern gibt es heute wieder etwas mehr Programm. Wir starten schon zeitig am Morgen zum Corkscrew Swamp Sanctuary. Hier laufen wir auf dem 2,3 Meilen langen Boardwalk durch die unterschiedlichen Sumpflandschaften, von riesigen Grasflächen bis zum dichten Urwald. Neben unzähligen Vogelarten gibt es auch jede Menge andere Tiere, Waschbären, kleine Alligatoren, Zikaden, Eidechsen und und und...

Nach gut zwei Stunden fahren wir dann wieder weiter nach Süden in Richtung Everglades Nationalpark. Auf dem Weg halten wir nochmal am Big Cypress Bend, wo wir noch einen Bohlenweg entlanglaufen, diesmal mit einem Erdhörnchen und einem riesigen Wildbienennest als Highlights. In Everglades City holen wir uns im Nationalparkcenter erstmal Karten und Tipps für den Weg. Jetzt halten wir alle paar Meilen. Mal gibt es große Alligatoren, mal einen Rundweg, auf dem wir ein paar Rehe sichten. Ansonsten kommen wir mit dem Aufzählen gar nicht mehr hinterher, Schildkröten, Babyalligatoren, Spinnen, Schmetterlinge,...

Danach umrunden wir den Everglades Nationalpark, um über Homestead zum Haupteingang zu fahren. Auf dem Weg zum Long Pine Key Camp Ground weichen wir kurz vor dem Ziel noch einer ziemlich großen Schlange aus, die sich auf dem Asphalt wärmt. Das ist doch eine Ecke für uns, wo wir gerne übernachten. ;-). Der Campingplatz ist unerwartet leer und das Zelt schnell aufgebaut. Da es noch nicht so spät ist, fahren wir die paar Meilen nach Homestead nochmal zurück, um noch was zu futtern und paar Reserven für die nächsten anderthalb Tage zu holen. Zurück am Zelt genießen wir den Sternhimmel und die Geräuschkulisse der Zikaden.

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Sonntag, 22.11.2009

Nach einer guten Nacht gibt es erstmal Campingfrühstück in der Natur. Dann geht es zum Visitor Center und nach Flamingo, der kleinen Siedlung am Ende der einzigen Straße durch die Everglades. Gegen Mittag leihen wir uns dort ein Kajak aus, mit dem wir die nächsten vier Stunden die Mangrovenküste auf eigene Faust erkunden. Das Wetter weiß nicht so recht, was es will. Wir werden kurz nass um uns dann von der Sonne durch die Wolken einen leichten Sonnenbrand abzuholen.

Das Paddeln macht Spaß, auch wenn es manchmal nicht einfach ist. Obwohl es aussieht wie Meer, ist das Wasser manchmal nur 20cm tief und wir schleifen auf dem Schlick. Neben einer halben Trillion Vögel sehen wir dann auch irgendwann das was wir uns von der Tour erhofft haben, in wenigen Metern Entfernung liegt ein ordentliches Exemplar eines Alligators am Ufer. Der Kollege hat bestimmt 3½ Meter. Genial!

Wir überlegen kurz, ob wir auf dem Campingplatz in Flamingo bleiben. Vor ein paar Jahren ist hier ein Hurrican durchgezogen und seitdem ist in Flamingo alles recht karg. So beschließen wir noch eine Nacht in Long Pine Key zu verbringen. Auf dem Weg dorthin schauen wir uns noch einige nette Ecken an Nine Mile Pond, Mahogany Hammock, und Pa-hee-okee Overlook.

Am Abend ziehen wir wieder auf den gleichen Flecken Wiese wie gestern. Es gibt zwar nur Toastbrot, Käse und komisches Ami-Bier, aber in der Umgebung schmeckt’s uns trotzdem. :-)

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Montag, 23.11.2009

Am Morgen schauen wir nochmal am Pa-hee-okee Overlook vorbei, da es gestern schon etwas dunkel war. Danach fahren wir nach Royal Palm zum Anhinga Trail und zum Gumbo Limbo Trail. Hier gibt es wieder jede Menge Viehzeug und darunter einige ziemlich stattliche Alligatoren.

Dann geht es wieder weiter in Richtung Florida Keys. Am frühen Nachmittag kommen wir in Key Largo an und suchen als Erstes eine Tauchbasis um mal zu schauen, was die nächsten Tage so möglich ist. Nachdem wir dann noch ein schickes Hotel bezogen haben, schauen wir erstmal in den John Pennekamp Coral Reef State Park. Beim Schnorcheln begegnen wir zwei kleinen Adlerrochen und einer riesigen Languste.

Am Abend essen wir noch in einem lustigen Lokal mit Glasfußboden. Schwimmende Fische unter uns und gebratener Fisch auf dem Teller. :-)

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Dienstag, 24.11.2009

Nach dem Frühstück im Conch House tümpeln wir am Vormittag noch etwas rum, bevor wir dann um eins zum Tauchen fahren. Mit einem ziemlich kleinen Boot, was dafür aber umso vollbesetzter ist, geht es raus zum Molasses Reef. Das Riff ist nicht sehr tief aber dafür richtig schick. Wir tauchen mit Dirk, einem Deutschen im 3er-Team und ohne Guide und daher ziemlich kreuz und quer, da sich keiner hier auskennt.

Spaß macht’s trotzdem und wir sehen auch bißchen was, Moränen, und eine dicke Languste. Der zweite Tauchgang wird bei mir erstmal etwas chaotisch, da meine Maske nicht mehr mitmachen will. Danach wird’s auch nicht besser, den jetzt hat der Magen was gegen den Seegang. :-/ Kathleen hat damit zum Glück keine Probleme.

Am Abend haben wir ordentlich Kohldampf und so gehen wir mit Dirk zum Pizzaessen. Wir sitzen recht lang und quatschen über alles Mögliche und es wird ein netter Abend.

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Mittwoch, 25.11.2009

Auch wenn das Frühstück bei mir wieder nicht so von Bestand sein wird, lecker ist es in Mrs. Mac’s Kitchen trotzdem. Dann geht es zum Tauchgang am Wrack der USCG Duane, einem 1987 versenkten ehemaligen Küstenwachschiff.

Das Wetter ist mit Gewitter und hohem Wellengang nicht gerade einladend. Raus geht es trotzdem. Wenigsten gewittert auf See nicht. Auch mit wenig Licht ist der Tauchgang zwar genial und beeindruckend, zurück an Bord will das Frühstück allerdings wieder ans Licht. :-(

Gegen Mittag bezahlen wir die dicke Rechnung im Tauchcenter und dann geht es in Richtung Key West. Das Wetter über den Keys lässt nicht locker und wechselt immer wieder von halbwegs bis Weltuntergang. Wir halten kurz in Marathon und schauen am Strand vorbei. Kathleen geht ins Wasser, ich hab davon heute erstmal genug.

Dann fällt der Plan in bzw. bei Key West zu zelten buchstäblich ins Wasser. Der Campingplatz ist ein Seengebiet. Wir finden allerdings direkt in Key West ein schickes kleines Hotel, was sogar nur paar Dollar mehr kostet als der Campground.

Abends ziehen wir durch ein paar Bars im verregneten Key West und genehmigen uns paar Cocktails und Bier.

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Donnerstag, 26.11.2009

Am Morgen ist das Wetter überraschend gut. So ziehen wir los, um Key West nochmal bei Licht und ohne Regen zu erkunden. Einen Kaffee und was zu essen zu bekommen ist heute etwas schwierig, da an Thanksgiving wirklich ziemlich alles geschlossen hat. Wir schaffen es aber trotzdem. Dann laufen wir noch eine ganze Weile durch die Straßen. Key West gefällt uns richtig gut. Es gibt jede Menge interessante Pubs und viele schräge Leute. Beides schauen wir uns gegen elf auch nochmal genauer an. :-)

Gegen drei wird es dann aber doch langsam mal Zeit, dass wir uns in Richtung Miami aufmachen. Wir halten unterwegs noch auf Big Pine Key, wo wir Key Deers sehen, Mini-Rehe, die es nur auf den Keys gibt. Den nächsten Stopp gibt es im Honda Bahia State Park. Dort verspachteln wir erstmal noch leckeren Key Lime Pie. Der Strand ist recht nett und wir gehen nochmal baden. Als wir wieder durch Key Largo kommen, beschließen wir das Special Thanksgiving Dinner im Conch House mitzunehmen. Es gibt ein leckeres 3-Gänge-Menü natürlich mit Truthahn.

Danach geht es noch etliche Meilen nach Miami Beach. Wir kommen ziemlich spät an, finden aber doch noch ein bezahlbares Hotel und sogar direkt am Meer. Am Abend müssen wir aber auf jeden Fall nochmal zum Ocean Drive um uns das verrückte Treiben hier anzusehen. Gerade nach der anders verrückten Welt in Key West muss man das hier vielleicht mal gesehen haben, aber eigentlich ist es völlig albern. :-)

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Freitag, 27.11.2009

Leider schon wieder Abreisetag. Wir packen unsere Rucksäcke und schauen uns das ArtDeco-Viertel beim Ocean Drive und den Strand nochmal bei Tag an. Am Nachmittag geht es dann nochmal nach Downtown und kurz rüber nach Key Biscane.

Dann wird es langsam Zeit zum Miami Int’l Airport zu fahren um den Mietwagen zurückzugeben. Wir haben genau 1970 Meilen auf das Auto draufgespult, fast 3200km in 13 Tagen ist schon recht heftig. Gegen neun startet dann mit Verspätung auch endlich mal unser Flieger zurück nach Düsseldorf. Die Nacht wird auf jeden Fall alles andere als bequem...

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Sonnabend, 28.11.2009

Auch wenn der Rückflug kürzer ist, als hinzu, war die Nacht alles andere als erholsam. Wie gerädert landen wir mittags gegen 12 in Düsseldorf. Zum Glück haben wir jetzt noch bis Dienstag Zeit um das Nötigste in Karben zu packen und nach Berlin zu fahren, bevor dann in Berlin die Arbeit ruft...