Taupo
Der Grund, warum wir nochmal in Taupo sind, ist ganz einfach erklärt. Letzte Woche war das Wetter zwar nicht so schlecht, aber auch nicht gut genug, zu viele Wolken. Am Vortag sah es auch noch nicht so gut aus, zuviel Wind. Heute ist es zwar immer noch ziemlich windig, aber im Laufe des Tages wird es besser.
In Taupo gibt es nämlich eine Sache, um die man irgendwie einfach nicht drumherum kommt. Man setzt sich in ein Flugzeug, lässt sich auf 12.000ft (ca. 4.000m) Höhe bringen, wird an einen Typen mit einem Fallschirm geschnallt und springt raus... :-O
Kathleen ist schon seit einer Woche total durch den Wind, da sie nicht weiß, ob sie es wirklich will oder lieber Angst davor haben soll. Ich mach mir eher keinen Kopf drüber. Nachmittag um zwei soll es dann soweit sein. Wir tümpeln den Vormittag noch etwas in Taupo rum und warten darauf abgeholt zu werden.
Am Flugplatz angekommen dauert es noch eine ganze Stunde, bis wir in unseren knallroten Anzügen sind und endlich abflugbereit sind. Dann geht alles ganz schnell: 8 Leute und 8 Tandemmaster in das Flugzeug gepackt und durchgestartet. Ich sitze an der Tür oder besser gesagt, einem klapprigen Plastikrollo und darf als Erster aus dem Flieger. :-/ Kathleen und ihr Tandempartner springen als Letzte.
Was folgt, sind 45 Sekunden freier Fall, die einem allerdings wie 10 vorkommen. Dann geht der Fallschirm auf und wir haben einen genialen Blick auf den Lake Taupo und die schneebedeckte Tongariro-Region. Es ist einfach genial! Sicher wieder gelandet hat Kathleen nur noch ein total breites Grinsen im Gesicht. :-)
Es war eine spitzenmäßige Erfahrung und am liebsten wären wir gleich nochmal gesprungen. Am Abend gönnen wir uns im Hostel noch etwas Entspannung in der Sauna und trinken ein Schlückchen Wein.

