Tagebuch (Eintrag 2 von 3)

Auf El Hierro

Freitag, 13.04.2018

Noch im Dunkeln bereiten wir das Frühstück selber zu, denn für den Service im B&B sind wir zu zeitig. Um acht ziehen wir los, mit Straßenbahn und Bus fahren wir zum Nordflughafen der Insel. Von hier startet der Inselhüpfer nach El Hierro. In der Turboprop-Maschine wird Service wieder groß geschrieben. Auf dem 20-Minuten-Flug gibt es Getränke, Snacks und spanische Tageszeitungen.

Wir sitzen auf der richtigen Seite, denn der Flieger dreht über den Norden der Insel mit herrlichem Blick auf den Teide und anschließend La Gomera. Dann beginnt auch schon wieder der Landeanflug auf unser Ziel, die kleinste der Kanaren-Inseln.

Das Wort Flughafen ist fast schon eine Übertreibung, aber wenigstens ist die Rollbahn asphaltiert. :-) Man merkt sofort, dass die Uhren hier viel langsamer ticken, alles macht einen sehr gemütlichen Eindruck. Mit einem winzigen Bus fahren wir ca. 10 Minuten in die Inselhauptstadt Valverde. Am Busbahnhof fragen wir, ob wir die Rücksäcke irgendwo deponieren können. Anstatt in einem Gepäckschließfach stehen sie dann neben dem Schreibtisch im Büro. Drei Stunden für Valverde einzuplanen, ist völlig übertrieben, denn der Ortskern ist schnell erkundet und außerdem ist mit der einsetzenden Siesta sowieso fast alles zu. Wir finden aber ein nettes Restaurant und verbringen die restliche Zeit im Supermarkt. Es ist überraschend kühl, denn Valverde liegt 500m hoch und immer recht gut im Wind. Es sind gerade mal 15°C und die Wolken beginnen knapp über dem Ort.

Dann fährt unser Bus nach Frontera. Hier ist das Wetter schon eher, wie erwartet, Sonne satt und angenehm warme Temperaturen. Von der Haltestelle ist es ein guter Kilometer zu laufen. Da sowieso erst um fünf jemand in der Unterkunft ist, machen wir noch Kaffeepause in einer Bar an der Hauptstraße. Unsere Ferienwohnung ist sehr geräumig und super ausgestattet. Nachdem noch ein paar Standardsachen im Supermarkt organisiert sind, gehen wir ins Restaurant El Guanche, Paella essen.

Constantin hat offenbar wieder keinerlei Problem mit dem Rumgereise. Er ist quietschvergnügt und total entspannt drauf.

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Sonnabend, 14.04.2018

Brötchen holen, in Ruhe frühstücken, Zeit genießen. Herrlich!

Heute wollen wir eine erst Erkundungstour machen. Von Frontera geht es hinunter ans Meer zum Charco de Los Sargos und von hier auf dem Küstenwanderweg weiter in Richtung Puntas Salinas. Wir machen Pause an einem Imbiss. Der Kichererbseneintopf ist zwar nicht fleischlos, aber unheimlich lecker. Vegetarier im Urlaubsmodus...

Wir folgen weiter dem Küstenpfad durch Lavafelsen mit Blick auf das Meer mit beeindruckender Brandung, bis wir in Puntas Salinas ankommen. Nachdem Constantin nun die ganze Zeit im Tragegurt war, ist es jetzt Zeit, dass er etwas Auslauf bekommt. Er wetzt durch die ganze Taverne und hat sichtlich Vergnügen. Nach seinem Brei nascht er bei uns vom Essen.

Der Rückweg zieht sich dann ganz schön, denn es sind doch einige Kilometer zurückzulegen. Am Ende geht es ordentlich bergauf, denn Frontera liegt immerhin auf 250m ü.N.N.. In der Bar La Taguerita genehmigen wir uns verdienterweise erstmal ein kühles Getränk und einen Cortado.

Am Abend gibt es Spaghetti in der Ferienwohnung. Constantin hat heute soviel im Tragegurt geschlafen, dass er nun überhaupt nicht müde ist und noch ewig herumturnt.

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Sonntag, 15.04.2018

Sonntag ist auf der Insel noch weniger Trubel als sowieso schon. Die wenigen Busse fahren noch seltener oder gar nicht. So starten wir zu Fuß von unserer Ferienwohnung. Das Ziel ist Sabinosa, der letzte kleine Ort an der Nordwestspitze der Insel. Beim Wanderweg handelt es sich um eine Piste an einem ehemaligen Wasserkanal entlang. Auf Madeira würde man Levada sagen. Dadurch ist der Weg recht einfach zu laufen. Constantin schläft zwei Stunden, nachdem die ersten Kilometer wohl zu anstrengend waren, bei dem was es alles zu sehen gibt. Die restliche Zeit halten wir ihn dann mit seinen Mais-Puffs bei Laune. Sabinosa liegt nicht an dem alten Kanal und so kommt am Ende ein ordentlicher Aufstieg. Der verschlafene Ort, bei dem einem sofort „Ende-der-Welt” in den Sinn kommt, ist zum Sonntag total ausgestorben. Der einzige kleine Laden hat logischerweise auch geschlossen. So verspachteln wir unsere geschmierten Brote.

Die Wegstreckenangaben waren etwas widersprüchlich und so sind wir doch wieder weiter gelaufen als erwartet. Vor uns liegen nochmal 11 Kilometer bis nach Frontera. Während die erste Hälfte des Rückweg noch Spaß macht, zieht sich der Rest dann elende. Aber auch das meistern wir. Constantin lässt sich nicht beeindrucken, entweder er schläft oder feixt im Tragegurt herum.

Eigentlich haben wir heute Lust auf Pizza, aber die beiden Pizzerien auf unserer Straße haben noch geschlossen. So schauen wir in das Slow Food Restaurant „Don Din 2”.

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Montag, 16.04.2018

Mit den spärlichen Busverbindungen zu irgendeinem Wanderausgangspunkt zu kommen, klappt vielleicht noch, aber am selben Tag zurück wird eher unmöglich. Daher haben wir doch gestern Abend noch einen Mietwagen bei einem lokalen Anbieter gebucht, 7 Tage inklusive Kindersitz für schmale 74€. Am Morgen fahren wir mit dem Bus über Valverde zum Flughafen. Unterwegs gibt es Frühstück in einer kleinen Bar. Am Mietwagenverleih staunen nicht schlecht, als wir dort einen nagelneuen Peugeot mit gerade mal 107km auf der Uhr entgegennehmen dürfen.

Nach einem Abstecher zum Fährhafen der Insel fahren wir über Valverde nach El Pinar. Von hier geht es nach der Mittagspause weiter nach La Restinga am südlichsten Zipfel der Insel. Ein Highlight hier sind auf jeden Fall die Tauchplätze. Ich ringe mit mir, denn wenn ich tauchen gehe, sitzt Jana mit Consti alleine hier rum. Am Ende entscheiden wir uns, dass ich einfach mal bei einer der Tauchbasen vorbeischaue und so buche ich mich für Mittwoch ein.

La Restinga besteht ansonsten nur aus ein paar kleinen Gassen und mehreren Bars. Nachdem wir uns sattgesehen haben, fahren wir wieder in Richtung Frontera. El Pinar ist mittlerweile komplett in den Wolken verschwunden. Im Ort hat man keine 20m Sicht. Wir fahren durch den Nebel weiter bergauf durch gespenstisch schönen Pinienwald. Dann durchbrechen wir die Wolkendecke und sind wieder in herrlichstem Sonnenschein unterwegs. Wir überwinden den Pass und nehmen die Serpentinen hinunter nach Frontera, wieder durch Wolken.

Am Abend machen wir uns eine Couscous-Pfanne mit Gemüse in unserer gut ausgestatteten Küche.

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Dienstag, 17.04.2018

Heute ist wieder Wandertag. Wir bereiten unser Proviantpaket vor und fahren mit dem Auto nach El Pinar. Von hier geht es zunächst bergauf in einen herrlich duftenden Pinienwald. Die Pinien gehen irgendwann schlagartig in den „Nebelwald” über, bestehend aus Lorbeer und Wacholder mit dicken Moosbärten. Wir kommen zum Aussichtspunkt Mirador de Fireba mit Blick auf einen kleinen Krater und kurz danach zum dem Mirador de la Llannia. Mit der Aussicht auf El Golfo, wie die Bucht von Frontera heißt, ist aber nicht viel, denn unter uns liegt ein nicht weniger beeindruckendes Wolkenmeer. Danach kommen wir an eine traumhaft schöne Lichtung. Wir beschließen hier eine ausgedehnte Siesta zu machen und futtern unsere Baguettes.

Anschließend geht es nur noch bergab durch einen schönen Pinienwald. Am Nachmittag beenden wir einen sehr schönen Rundweg.

Zurück nach Frontera geht es nun wieder über Valverde, Mocanal und den Tunnel im Nordosten der Insel.

Wir halten für ein paar Tapas und danach noch am Ecomuseo de Guinea an. Allerdings ist es heute schon zu spät, denn für die Tour werden zwei Stunden Zeit empfohlen.

In der Ferienwohnung halten wir die Füße in den eiskalten Pool, auch Constantins. :-)

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Mittwoch, 18.04.2018

Abtauchen ist angesagt. Ich fahre am Morgen allein mit dem Auto nach La Restinga zum Tauchen. Der Plan ist, dass Jana dann mit Consti den Bus nimmt und wir uns dann nach dem ersten Tauchgang dann treffen.

Ich nehme die Passstraße und scheuche den Mietwagen etwas im Rallye-Modus durch die Serpentinen. ;-) So komme ich zeitiger als erwartet an und es ist noch Luft für einen Kaffee. Bei den Extra Divers klappt alles reibungslos, Papierkram, Gerödel klarmachen, auf’s Boot und zu viert plus Guide raus zu einem Tauchplatz namens Piedra Bermeja. Unterwasser habe ich zunächst etwas Probleme mit einem kaputten Mundstück und so erstmal nur Salzwasser im Mund. Ich wechsle auf die Reserve und dann passt das. Wir sehen zwei richtig dicke Hummer in einer Höhle und einen Rochen in der Ferne, weit unter uns.

In La Restinga warten Jana und Constantin schon auf mich. Wir ziehen zum Mittagessen in eine der Bars. Zum zweiten Tauchgang geht es erst halb drei wieder los. Auch diesmal fahren wir wieder zur Ostseite der Insel, da die Wellen hier nicht ganz so hoch sind. Hier tauchen wir an einem Spot namens Baja Bocarones unweit des ersten Tauchplatzes. Auch dieser Tauchgang wird entspannt, wenngleich mit recht wenig großen Überraschungen. Zurück im Hafen und der Basis dauert es noch eine ganze Weile, Logbuch schreiben, Gerödel auswaschen, bezahlen. Jana ist nicht gerade begeistert, denn der Ort gibt nun mittlerweile echt nichts Spannendes mehr her... Ich versuche sie in einer Pizza mit Kaffee und leckerem Nachtisch zu bestechen. :-)

Am Abend versuchen wir uns an Runzelkartoffeln, die sehr lecker werden.

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Donnerstag, 19.04.2018

Die restlichen Kartoffeln von gestern landen in einem Bauernfrühstück. So gestärkt fahren wir zum Pozo de la Salut, unterhalb von Sabinosa. Hier beginnen wir unsere Lavalandschaft-Wanderung. Am Anfang geht es die Straße entlang, an einem riesigen Steinschlagfangzaun auf der einen Seite und deiner beeindruckenden Brandung auf der anderen Seite. Dann biegen wir auf einen kleinen, schön angelegten Lavasteinpfad, der sich entlang der Küstenlinie schlängelt. Immer wieder gibt es geniale Ausblicke auf die riesigen Wellen und die Brandungszone. Die Sonne brennt heute ordentlich und mit Vegetation sieht es hier dünn aus. Dann kommen wir zum größten Felsbogen der Insel, einer der Hauptattraktionen der Wanderung. Von hier geht es eine Weile die Straße weiter zur Playa Verodal, einem schwarzen Lavastrand. Wir kommen aber nur bis zu einem Aussichtspunkt. Weiter wollen wir auch nicht, denn mit der Brandung das unmöglich. Wir machen eine Picknickrast und machen uns dann auf den Rückweg. Nun allerdings laufen wir nicht mehr den Zickzackweg, sondern gleich die Straße entlang. In einer Wanderbeschreibung stand, dass der berühmte, windgeformte Wacholderbaum El Sabinosa auf unserer Route liegt. Allerdings werden wir hier etwas enttäuscht, denn es gibt hier gar keine Bäume. Nichtsdestotrotz ist es eine tolle Wanderung, die sich richtig gelohnt hat. Am Ende kehren wir noch auf ein Getränk in einer kleinen Bar ein. Das hindert uns aber nicht in unserer Stammbar in Frontera noch zwei Cortados und zwei Batidos zu bestellen.

Am Abend futtern wir noch im Restaurant Sol de España Salat, Paella, gebratenen Tintenfisch und zum Nachtisch Tres leches, unheimlich süßen Kuchen.

Freitag, 20.04.2018

Nachts hat es geregnet, am Morgen ist kühl und die Wolken hängen tief. Eigentlich hatten wir uns eine Wanderung beginnend in San Andres vorgenommen. Wir fahren dort hin finden aber das vor, was wir schon vermutet hatte, Nebel, null Sicht, Regen und kalt ist es außerdem. So suchen wir nach einem Plan B und landen wieder in La Restinga. Auch wenn im Ort nicht viel los ist, das Wetter scheint hier immer recht stabil und sonnig zu sein. Wir parken das Auto im Ort und tanken noch einen Cortado, bevor wir auf eine kleine Rundwanderung aufbrechen. Es geht über ein flaches Lavafeld mit gut sichtbaren Lavakanälen und -rinnen. Dann geht es an einer Klippe steil bergauf, immer mit schöner Sicht auf die Steilküste.

Oben angekommen machen wir windgeschützt hinter ein paar Büschen erst einmal Rast. Dann geht es in einem weiten Bogen zurück in Richtung Ort. Hier machen wir kurz Stopp in einer Bar und fahren dann über Valverde und Mocanal nach Norden.

Heute ist genug Zeit um nochmal im Ecomuseo de Guinea vorbeizuschauen. Das ist eine Art historisches Dorf. Die Häuser zeigen den Stand verschiedener Epochen bzw. einzelner Jahrhunderte und die teilweise sehr bescheidenen Behausungen der Guanchen bzw. ihrer Nachfahren. Dann beginnt eine geführte Tour durch einen riesigen Lavatunnel mit zwei großen Domen. Leider gibt es das ganze nur in Spanisch und außer ein paar zusammenhangslosen Worten versteh ich absolut nix. Der dritte Teil des Museums ist die Aufzuchtstation der Herrenischen Rieseneidechse. Das Tierchen galt schon als ausgestorben, als man vor einigen Jahrzehnten doch noch ein paar Exemplare in den unzugänglichen Felsen fand und seitdem versucht, die Population wieder aufzupeppeln. Auch hier versteht man von der Führung nichts, aber die Schautafeln sind auf Spanisch und Englisch.

Heute geben wir einer anderen Bar die Chance, uns einen Milchshake zu verkaufen. Am Abend basteln wir uns eine leckere Gemüse-Couscous-Pfanne und schaffen es sogar mal noch Karten zu spielen.

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Sonnabend, 21.04.2018

Obwohl es heute ziemlich kühl und windig ist, entscheiden wir uns heute für die Wanderung zum El Sabinar, einem der Wahrzeichen El Hierros. Auf vielen Kurven fahren wir zum Kloster Virgin del Reye. Als wir das Auto abstellen, zeigt das Thermometer nur noch 15°C (gestartet sind wir eben bei 21°C). Es windet und wir haben definitiv zu wenig bzw. die falschen Klamotten dabei. So lassen wir den Rundweg bleiben und laufen nur auf der windgeschützten Seite hin und zurück. Der Weg ist abwechslungsreich und angenehm zu laufen. Am El Sabinar, dem windkrummen Wacholder, bleiben wir nicht lange allein. Die ersten Autos mit Touristen kommen nun an und von jetzt an geht das immer so weiter. Offenbar sind wir die einzigen zu Fuß. El Sabinar ist sehr eindrucksvoll. Wahrscheinlich ist er die ersten Jahre geschützt in einem Wald gewachsen, dann aber nur dem Wind ausgesetzt gewesen. Es gibt noch mehr solche windzerzausten Bäume, aber dieser ist bestimmt der spektakulärste. Da es kühl ist beeilen wir uns, wieder zurück zum Auto zu kommen.

Wir wollen Sonne und mehr als 15°C! Also rollen wir die Serpentinen hinunter Richtung Faro de Orchilla. Wir lassen das Auto an einer Gabelung stehen und laufen das letzte Stück zum Leuchtturm. Es gibt im Schatten des Gebäudes erst einmal Mittagspause mit den Rest des gestrigen Abendessens. Dann laufen wir noch ein bisschen weiter zum Picknickplatz und Anleger Muelle de Orchilla und wieder zurück zum Auto. Bevor es aber ganz zurück geht, machen wir noch einen Abstecher zum Denkmal Meridano 0. Ich hatte mich schon gewundert, was das denn eigentlich hier verloren hat, schließlich sind wir irgendwo um den 18. westlichen Längengrad. Die Auflösung ist einfach: Vor Columbus galt Orchilla als offizielles Ende der Welt. Wer weiter westlich segelte, begab sich in Gefahr von der Scheibe zu fallen. Und so war das hier der Nullmeridian für die Navigation. Das Denkmal ist allerdings nur ein schnöder Betonklotz.

Wir pflegen die Tradition weiter und besuchen unsere Lieblingsbar in Frontera. Am Abend gibt es leckere Pizza.

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Sonntag, 22.04.2018

Nach dem Frühstück wagen wir es hoch zum Malpaso, dem höchsten Berg der Insel. Die Hoffnung, hier oben über den Wolken zu sein, platzt - null Sicht. So geht es wieder zurück nach Frontera, wo wir das Auto abstellen und ein Stück den schon bekannten Kanalweg laufen und dann rechts hinunter zum Charco Azul abbiegen. Der Treppenabstieg zum Naturbad ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Jedoch, es sind keine unbegehbaren Wegabschnitte zu sehen und Bauarbeiter auch nicht, es ist Sonntag. So schieben wir die Absperrung einfach etwas zu Seite und laufen die Stufen hinab. Constantin hat viel Spaß und krabbelt auf einer der großen Holzplattformen Kilometer. Ich klettere noch etwas in den kleinen Höhlen herum.

Nach einer entspannten halben Ewigkeit am Meer wählen wir für den Rückweg eine etwas längere, aber dafür nicht ganz so steile Variante.

Den Nachmittag verbringen wir im La Taguerita bei Batidos, Cortados und Cachapas (Maismehl-Eierkuchen mit Käse), bevor es dann langsam ans Packen geht. Wir decken uns im kleinen Supermarkt noch mit Quesedillas für zu Hause ein. Das ist eine der Inselspezialitäten - Quarkküchlein mit Grieß und Anis.

Am Abend statten wir dem Don Din 2 nochmal einen Besuch ab. Ich nehme eine Gemüsesuppe aus einheimischem Grünzeugs und hab keine Idee, welches Blattwerk ich da esse. Aber es ist lecker. Insgesamt bleibt das Essen diesmal aber etwashinter den Erwartungen zurück. Da muss erst noch der warme Schokomuffin her, um wieder zu punkten.

Tagebuch (Eintrag 2 von 3)