Rückblick

Madeira nach dem ersten gescheiterten Versuch nochmal anzugehen, war auf jeden Fall richtig. Auch den Sommerurlaub dort zu verbringen, hat sich gelohnt.

Die Insel ist abwechslungsreich: Blumeninsel, Wanderinsel, gutes Essen, gute Tauchspots und vor allem auch gutes Wetter, angeblich sogar mehr oder weniger das ganze Jahr über. Die Landschaft ist spektakulär. Ab und zu fühlten wir uns etwas an La Réunion erinnert, was die schroffen Täler angeht, wenn auch nicht ganz so hoch.

Levada-Wandern ist eher einfach, solange man halbwegs höhentauglich ist und keine Probleme mit einem Abhang ein paar fußbreit weiter hat. Allerdings sind sie auf Dauer dann auch recht langweilig. Aber auch da hat man auf Madeira genügend Möglichkeiten, entweder kann man auf dem Weg zur Levada noch ein paar herausfordernde Höhenmeter bewältigen oder gleich eine der zahlreichen anderen Wanderwege zu laufen. Besonders die Küstenwanderwege bieten immer wieder spektakuläre Ausblicke.

Madeira kann man mit Sicherheit auch von einem Ort erkunden, denn man ist in einer Stunde Autofahrt von Funchal aus fast überall. Allerdings gibt es auch überall auf der Insel genügend schöne Fleckchen, um da ein paar Tage zu bleiben.

 

Zwei Wochen auf Madeira sind für die Insel ein ganz guter Zeitrahmen gewesen. Sicher gibt es noch jede Menge Ecken zu entdecken, aber ich denke, wir haben einen guten Teil der lohnenden Gegenden besucht.

So hatten wir noch ein paar Tage, auch dem portugiesischen Festland einen Besuch abzustatten und einen Eindruck zu bekommen. Lissabon ist einfach eine Stadt, die man auf jeden Fall irgendwann mal gesehen haben sollte. Aber auch die Rundfahrt in den Norden nach Óbidos, Berlenga und Sintra war es wert.

 

Die portugiesische Airline TAP hatte letztes Jahr bei mir einen Verriss, diesmal hat es bei Jana nicht geklappt, wie geplant. Allerdings gibt es im Nachhinein nichts zu meckern. Gleich nach Rückkehr haben wir einfach mal einen Brief an die TAP geschrieben und die Fluggastrechte eingefordert. Ein paar Tage später hatte Jana die volle Entschädigung auf dem Konto. Da hatten wir auf jeden Fall mit mehr Hin und Her gerechnet.