Tagebuch (Eintrag 1 von 4)

Anreise und die ersten Tage in Larnaka

Freitag, 17.10.2014

Alles gepackt und am Nachmittag geht es los in Richtung Flughafen Tegel. Der erste Flug bringt uns bis München, wo wir aufgrund einer knappen Stunde Verspätung nicht viel Zeit haben um den Anschluss zu bekommen. Ebenso wie TXL-MUC ist auch der Flug von München nach Athen recht ruhig. Gegen 22:15 Uhr landen wir. Die Metro ist ein paar Meter vom Terminal entfernt. Dort angekommen, ist aber nicht mehr viel los und laut Anzeige fährt heute auch nichts mehr. So nehmen wir den Expressbus, was auch ganz prima klappt.

Im Zentrum angekommen, ist das Hotel nur noch 10 Minuten zu Fuß entfernt. Das Zimmer im Epidavros ist einfach, aber sauber. Wir ziehen nochmal kurz los und genehmigen uns am Omonias-Platz noch einen kleinen Imbiss. Das soll hier um die Uhrzeit eine eher zwielichtige Gegend sein, was wir aber absolut nicht bestätigen können. Entweder bin ich vom Kotti und Görli in Berlin mittlerweile abgehärtet oder aber es ist hier wirklich ruhig.

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Sonnabend, 18.10.2014

Am Morgen gibt es im Hotel noch ein Frühstück und dann ziehen wir auch schon wieder weiter. Wir laufen bis zur Metrostation am Omonias-Platz und fahren über Syntagma zum Flughafen. Dort haben wir noch genug Zeit für einen Kaffee, bevor die Aegean Airlines-Maschine nach Larnaka abhebt. Aus der Luft hat man einen schönen Blick auf die griechischen Inseln. Am Nachmittag landen wir dann in Larnaka und nehmen den Bus in Richtung Innenstadt bzw. weiter bis zum Lucky Hotel etwas weiter draußen. Da wir noch absolut keine Orientierung haben, steigen wir eher nach Gefühl aus und erwischen auf Anhieb die richtige Haltestelle. Im Hotel erwartet uns ein doch geräumiges Apartment. Wir laufen auch gleich nochmal los und suchen uns was zu essen. Anschließend statte ich der Viking Divers Tauchbasis einen Besuch ab, da ich morgen hier tauchen gehen möchte.

Am späten Abend laufen wir noch eine Runde im Ort und kehren in einem kleinen Restaurant ein.

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Sonntag, 19.10.2014

Schon wieder zeitig aufstehen. Wir frühstücken in Ruhe und halb neun bin ich an der Tauchbasis. Das Gerödel wird auf den Pickup geladen und dann geht es auch schon in Richtung Larnaka Hafen. Das Ziel ist das Zenobia-Wrack. Die vollbeladene 172m-Fähre kenterte und sank 1980 vor Larnaka. Das Boot, mit dem wir die knapp 2km bis zum Wrack fahren, ist recht groß aber auch ganz schön gut belegt. Meine Tauchgruppe besteht aus vier Leuten, ich tauche mit Guide Marco. Das Wetter spielt leider heute nicht ganz mit, es ist wolkenverhangen und so fehlt auch Unterwasser etwas Licht. Der erste Tauchgang geht nach einem Check auf 19m schon auf knappe 30m hinunter. Vom Bug beginnend geht es die Aufbauten entlang bis etwa zur Mitte des Schiffs. Hier sind einige LKW zu sehen und auch einiges an Ladung. In einem Hänger liegen noch Tierknochen. Am Ende des Tauchgangs geht es nochmal kurz in das Passagierdeck. Zur Oberflächenpause fahren wir wieder zurück in den Fischerhafen von Larnaka. Der zweite Tauchgang soll nun in die Zenobia hineingehen. Diesmal tauchen wir achtern zu einer der Schiffsschrauben und dann hinein in eines der Cargodecks. Hier liegen kreuz und quer ineinander verkeilte LKWs am Grund. Dummerweise tauche ich mit Pressluft und nicht mit Nitrox, sodass wir nicht genügend Zeit haben um im Ladedeck bis zum Bug durchzutauchen. Wir nehmen einen nun waagerecht liegenden Belüftungsschächte um wieder ins freie Wasser zu kommen. Die andere große Tauchergruppe ist an einer Luke versammelt. Hier gibt es wohl was zu sehen: Im Schiffsinneren schwimmt eine riesige Schildkröte - absolutes Highlight des Tauchgangs! Durch diese kleine Verzögerung rassle ich nun ordentlich in die Dekozeit. Insgesamt muss ich eine Viertelstunde auf 5m warten, bis ich auftauchen kann.

Jana hat in der Zeit ausgiebig die Gegend zu Fuß erkundet. Am Abend gehen wir dann in ein Fisch-Restaurant direkt am Wasser.

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Montag, 20.10.2014

Heute testen wir mal das Frühstücksbuffet im Hotel aus - naja, der übliche Toast und wässriger aber zuckersüßer O-Saft. Dann fahren wir mit dem Bus die 10 Minuten nach Larnaka hinein. Hier erkunden wir das Fort, das Mittelaltermuseum und laufen bei brütender Sonne an der Uferstraße entlang bis zum Fischerhafen. In einem recht gemütlichen Restaurant gibt es einen kleinen Happen zu Essen, bevor wir weiter durch die engen Gassen ziehen. Wir kommen an der Lazarus-Kirche vorbei, wo angeblich der heilige Lazarus begraben wurde.

Heute mag mich meine Kamera überhaupt nicht. Seit einiger Zeit kommt ab und an mal eine Fehlermeldung, die sagt, mit der Verschlussmechanik stimme was nicht. Nun kommt bei jedem dritten Auslöseversuch noch eine Fehlermeldung Kontaktproblem dazu. Das klingt nicht gut und ich kann nur hoffen, dass die Kamera nicht mitten im Urlaub aufgibt.

Nach einer weiteren Runde durch die Innenstadt und die Markthalle beschließen wir, dass es mit dem Rumgelatsche jetzt auch reicht und nehmen den Bus in Richtung Hotel. Dort holen wir den Mittagsschlaf nach und gehen am Abend nochmal in ein kleines Restaurant. Keine Sterneküche, aber dafür wird der Laden von zwei sympatischen alten Leutchen geschmissen. Und Halloumi gibt es auch! ;-)

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