Rückblick

Im Februar nach Korfu zu fahren war insgesamt eine gute Entscheidung. Wir hatten super Glück mit dem Wetter. Der Durchschnitt liegt in diesem Monat bei 13..14°C. Wir hatten durchweg mindestens 5 Grad mehr. Ein halber Tag Regen ist auch absolut verkraftbar, angesichts der Sonnenstrahlen an den restlichen Tagen.

Die Insel war zwar an den Touristenspots absolut ausgestorben, was uns aber nur insofern gestört hat, das selbst die Suche nach Postkarten schon eine Herausforderung war. Über das ein oder andere geöffnete Café mehr hätten wir uns nicht beschwert, aber wir haben dennoch immer irgendwo was Passables gefunden. So haben die zur Hochsaison wahrscheinlich hoffnungslos überlaufenen Orte einen völlig anderen, manchmal schon fast skurrilen Anblick geboten.

Die Griechen waren alle wieder super nett. Das Essen war, wie erwartet, sehr lecker und auch die vegetarischen Optionen kamen nicht zu kurz.

Landschaftlich hat Korfu auch Einiges zu bieten, was aber im April, Mai oder später bestimmt noch besser zu Geltung kommt, als im Februar.

Für mich war es ein definitiv anderer Urlaub als gewohnt. Während Jana und mich doch die ein oder andere Wanderroute auf der Insel gereizt hätte, war daran aber mit den drei erklärten „Wanderverweigerinnen” gar nicht zu denken. Bis auf ein paar wenige Momente, wo sich die Generationen wahrscheinlich gegenseitig total genervt haben, war es insgesamt aber eine lustige und entspannte Aktion.

Ein Highlight war auf jeden Fall unser Ausflug in die 5-Sterne-Kategorie. Hut ab vor der völlig geschmeidigen, unkomplizierten und vor allem auch großzügigen Organisation von Alternativflug und Unterkunft über Olympic Air. Da der Flug wegen des Wetters gestrichen wurde, hatten wir eigentlich viel weniger erwartet und wurden sehr positiv überrascht.

Alles in allem: Korfu kann man machen!